Donnerstag, August 10, 2006

Deadwood Staffel eins: Eindrücke


Nur ein Wort: Genial. Deadwood ist die Western Serie, die ich immer haben wollte. Dreckig, Hinterhältig, Brutal. Die Serie tritt in die Fußstapfen der alten Sergio-Leone-Western. Wer also "Eine Handvoll Dollar" oder "Zwei glorreiche Halunken" mochte, der sollte einen Blick riskieren. Die Amazon-Beschreibung trifft es, richtig gekürzt, sehr gut:
Deadwood spielt kurz nach dem Massaker an General Custer im Jahre 1876 in einem unregierten Teil von South Dakota und handelt von einer gesetzlosen Stadt im Aufbau, die Glücksritter, Herumtreiber, Tyrannen und ausgebrannte Abenteurer anzieht. Es geht um den ehemalige Gesetzeshüter aus Montana Seth Bullock und sein Freund Sol Starr, die dort eine lukrative Eisenwarenhandlung eröffnen wollen. Dabei treffen Sie unter anderm auf den angeschlagenen Wild Bill Hickok und seine aufbrausende Begleiterin Calamity Jane.
Der unumstrittene König von Deadwood ist der blutrünstiger Saloon/Hurenhausbseitzer Al Swearengen, der womöglich beste, komplexeste und interessanteste Fernsehbösewicht der letzten Jahre.

Ich bin ja normalerweise kein Fan von deutscher Synchronisation, hab da also sehr kritisch hingehört. Aber ich bin begeistert. Die Übersetzungen, die Stimmen, die Flüche und die Charaktere - alles passt.
Noch die technischen Daten:
Vier DVDs, gesamte Laufzeit: ca 640 Minuten, Englisch in 5.1, Deutsch/Franzöisch in Sourround.
Kostenpunkt: um die 30 Euro
Ich meine: Wer mit Western auch nur ansatzweise etwas anfangen kann, der sollte unbedingt einen Blick auf Deadwood werfen. Inzwischen läuft in USA die dritte Staffel, ich werd mir im September definitv Staffel 2 gönnen. Sowas hätt ich jetzt bitte auch noch in einem Piratenszenario. Arrr.
Als kleine Einstimmung:
Ein Youtube-Mitglied hat sämtliche Flüche aus einer Folge zusammengeschnitten. Damit ihr wisst, was da auf euch zukommt ;).