Dienstag, August 15, 2006

Der Tod ist ein einfallsreicher Mistkerl - Final Destination 3 Review

Final Destination 3 steht in der Videothek, da kann ich natürlich nicht wiederstehen. Teil 2 war ja schon sehr witzig, mal schaun, ob der dritte da mitkommt.
Kurz zur Story: Hysterischer Teenie (Hauptheldin, Name ist egal, sehr sehr nervig) sieht vorraus, dass eine Achterbahn abstürzt und sie und ihre Freunde/Schulkollegen sterben. Tickt aus, rettet ein paar Mitschüler, der Rest stirbt. So. Natürlich holt sich der Tod dann alle anderen der Reihe nach. Das ist auch jedem klar. Das coole ist, wie er (der Tod) es macht.
Kennt einer von euch das Spiel "The Incredible Machine"? Dabei geht es darum, Alltagsgegenstände so zu kombinieren, dass ein bestimmter Effekt erreicht wird. Tod scheint das mit Vorliebe zu spielen, räumt er doch souverän einen nach dem anderen mit gewagten und wahnwitzigen Kettenreaktionen weg.
Das hat schon in Teil 2 ganz gut geklappt, wirkt jetzt aber noch besser. Vor allem, da Tod immer einen Plan B in der knochigen Hinterhand hat.
Technisch ist Final Destination 3 sehr gut gemacht, das Geld wurde leider bei den Schauspielern gespart. Vor allem die Heldin nervt nach 10 Minuten einfach nur, da wünscht man sich, dass einige übersprungen und sie gleich beseitigt wird.



Fazit:
Sorgt für angenehmes Gruseln, ist sehr sehr großer Horror-Trash, reichlich Blut und so überdreht, dass es einfach Spaß macht. Perfekt für einen Grußelabend zu zweit, mit Bier und anderen Alkoholika auch Männerfilmabend-tauglich. Natürlich sollte es die 18er-Version sein.