Dienstag, August 29, 2006

Wenn Künstler am Farbverdünner naschen

Dann kommen solche Meldungen wie auf Heise: Da hat ein "freischaffender Künstler" einer Bloggerin verboten, sein Kunstwerk "Die Bevölkerung" das im Reichsttag ausgestellt ist, abzubilden. Obwohl sie sogar, nachdem sie von der VG Bild-Kunst aufgefordert wurde, die notwendigen Gebühren dafür zahlen wollte.

Sehr lesenswert ist der offene Brief der betroffenen Bloggerin Petra Tursky-Hartmann, die mit spitzer Zunge fragt, wie viel Steuermittel eigentlich für das Machwerk aufgewendet wurden.

Aber nein. Herr Hans Haacke, so der Künstler,  streicht zwar gern das Geld für sein Kunstwerk ein und lässt sich hochleben, aber wenn es dann darum geht, auch wieder was zurückzugeben, dann sieht es bei ihm ganz duster aus. Noch dazu ist das für mich nichtmal Kunst (hier ein Bild auf der Seite vom Bundestag) Das ist ein völlig unkreativ angelegtes Unkrautbeet, wo in der Mitte "Die Bevölkerung " steht. Danke an die Regierung, die diesen Schrott angeschafft hat. Das Geld hätte man lieber in die Bildung investieren können. Oder in Anstand. Oder in Gute Manieren. Danke, so geht das Steuergeld dahin.